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09.12.2011, 13:16 Uhr | Übersicht | Drucken
Runder Tisch zur Innenstadtentwicklung
Rosorius sieht Silberstreif am Horizont

Auch wenn immer weniger Projektentwickler und Immobilieneigentümer am Runden Tisch zur Innenstadtentwicklung Platz nehmen, so lassen doch die Äußerungen der verbliebenen Teilnehmer die Hoffnung zu, dass sich in  absehbarer Zeit an der einen oder anderen Stelle etwas zum Positiven hin verändert. Die Siegburger CDU begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich.

In den letzten Monaten ist außer einigen Konzeptentwürfen und  Projektankündigungen unter dem Strich leider nur wenig Sichtbares in der Innenstadt passiert. Die jüngsten Äußerungen von Bürgermeister Franz Huhn am Runden Tisch zeigen jedoch, wie aktiv er und seine Verwaltung in der Zwischenzeit die potentiellen Investoren beraten und unterstützt haben. Dieses Engagement wird zu Recht von allen Beteiligten gewürdigt.

Ich bin der Auffassung, dass wir nun auf dem richtigen Weg sind, aber noch einiges vor uns haben: Wir müssen uns – auch gegen die erstarkende Konkurrenz aus St. Augustin und Troisdorf – weiter als Einkaufsstadt behaupten. Die Siegburger CDU wird sich in diesen Prozess – im Sinne des
Bürgerentscheides - im vollen Umfang mit einbringen und ihn tatkräftig unterstützen.

Gemeinsam mit den Geschäftsleuten, Immobilienbesitzern und  Projektentwicklern gilt es nun, die Innenstadt zu stärken, zeitnah die fehlenden Angebote zu schaffen und dennoch den besonderen
Charme unserer historischen Heimatstadt zu erhalten.

Der Trend, der im Übrigen kein siegburgspezifisches Problem ist, dass immer mehr traditionsreiche Fachgeschäfte schließen, ist sehr bedauerlich, wird sich aber leider nicht mehr umkehren lassen. Konzernunternehmen und ihre Filialbetriebe dominieren die Handelslandschaft. Inhabergeführte
Betriebe haben es immer schwerer, dagegen zu bestehen. Im Preiswettbewerb sind sie chancenlos. Es kann nur mit einer gemeinsamen Aktion aller Beteiligten gelingen, die Probleme anzugehen, um
Attraktivität und Qualität der Siegburger Innenstadt zu steigern.

Eines der vordringlichsten Ziele muss die Ansiedlung eines Lebensmittlers in zentraler Innenstadtlage sein. Mit der Schließung des Kaisers Mitte 2012 entfällt die letzte Möglichkeit der Nahversorgung für die Bevölkerung in der Innenstadt. Die CDU unterstützt Bürgermeister Franz Huhn daher ausdrücklich in seinem unermüdlichen Einsatz, hier kurzfristig eine Lösung für eine funktionierende Nahversorgung zu finden. Wer beim Runden Tisch genau hingehört hat, hat vernommen, dass Grund zum Optimismus besteht. gez. Martin Rosorius


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Pressemitteilung Innenstadtentwicklung
 


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